Gegen den sog. “Marsch für das Leben” !

Morgen, Sa. 21.09.2013, demonstrieren wieder selbsternannte “Lebensschützer_innen” mit christlich-fundamentalistischer, völkisch-nationalistischer und strikt antifeministischer Propaganda gegen das Recht auf körperliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung.

Wie jedes Jahr werden dafür wieder eigens weiße Holzkreuze angekarrt und kleine Kinder und ‘behinderte’ Menschen mitgezerrt, die als Aushängeschilder der vermeintlich humanistischen Message (“Danke, Mutti, ich darf leben!”) mißbraucht werden und zur Verbreitung des eigentlichen Inhalts, ihres fundamentalistischen Gedankenguts, instrumentalisiert werden.

Lassen wir sie mit ihrer Tränendrüsen-Nummer nicht durchkommen und entlarven wir als feministische Aktivistinnen* vereinzelt-gemeinsam in kreativen Aktionen ihren menschenverachtenden Fundi-Scheiß!!

Da es dieses Jahr keine offizielle bzw. angemeldete Gegenkundgebung gibt (s. What the Fuck) sind alle dazu aufgerufen, sich selbst zu vernetzen und vereinzelt – gemeinsam kreativ Kundgebung wie Marsch zu bereichern…  Auch Aktivistinnen der flt*-VV werden vor Ort sein und gemeinsam mit vielen Engagierten gegen die reaktionäre Hetzkampagne des BVL und für das Menschenrecht von Frauen* und Trans* auf körperliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung demonstrieren.

Wo: Platz vor dem Bundeskanzleramt (Ecke Willy-Brandt-Str./Otto-von-Bismarck-Allee)

Wann: Kundgebung des sog. “Marsch für das Leben”/”Bundesverband Lebensschutz” ab 13:00 Uhr, im Anschluß setzt der alljährliche sog. “Schweige-”/”Trauermarsch” der Fundamentalist_innen ein ( Richtung Unter den Linden)

Welche Anschluß/Info sucht kann sich auch ab 13:00 zuerst ans Brandenburger Tor begeben, dort sind Aktivistinnen vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung mit einer eigenen Kampagne (“Leben und Lieben ohne Bevormundung”)/Infostand vor Ort, um gegen die “Lebensschützer_innen” zu protestieren!

Auf zum 8. März 2013 – Internationaler Frauenkampftag!

Plakat_8märzdeutsch

NeuYorKöllnDelhiKairowherever – la barbe! [*]

13:00 – 16:00Uhr (1:00 p.m. – 4:00 p.m.): Feministische Aktion zum 8.März auf dem Platz vor dem Rathaus Neukölln (U7) – smash patriarchy anytime and everywhere!! Dosenwerfen gegen die patriarchal-kapitalistische schlechte Wirklichkeit.  Die Dosen könnt ihr auch selbst mitbeschriften mit patriarchaler, sexistischer Kackscheiße, die euch das ganze Jahr schon ankotzt – und dann werden sie krachend eingeworfen – von dir, mir, uns, mit Sympatisantinnen, Passantinnen, Genossinnen, Freundinnen, Nachbarinnen … – KraWUMMM – wir sind laut und wir sind hier und es reicht!!

Danach gehen wir gemeinsam zum Tatort Flughafenstraße (3 Gehminuten), wo Mitte Januar diesen Jahres zwei Frauen niedergeschossen wurden vom gerichtsaktenkundig-morddrohenden, stalkenden Ex-Freund einer der beiden Frauen, und legen Blumen, Kerzen, Kondolenzen … nieder (bringt bitte selbst auch entsprechend mit, was ihr für angemessen, würdig und wichtig erachtet – Klebeband etc. stellen wir). Wir wollen Gewalt bis hin zu Mord an/gegen Frauen nicht einfach so hinnehmen und im kollektiven Gedächtnis bewusst machen bzw. halten!

“Ich brauche Feminismus, weil…” – sagt uns warum ihr heute und hier immer noch Feminismus braucht.. die Resultate / Statements am Aktionsstand werden papiergebunden festgehalten, an Ort und Stelle veröffentlicht, wo sie von der Neuköllner Passant_innenschaft bewundert werden können, und wandern sodann im Anschluß mit uns in die Frauenräume der besetzten Schule (Ohlauerstr. 12, Kreuzberg), wo die Statements dann aufgehangen werden.

Dort feiern wir im Anschluß uns und den 8. März – den Internationalen Frauenkampftag – im gemütlichen Beisammensein zusammen bei:

VoKü (vegetarisch/vegan) ab 17:00 Uhr (from 5:00 p.m.)

und

Feministischen Filmen ab 18:00 Uhr (from 6:00 p.m.) !!

-> Vielen Dank für die Unterstützung und Bereitstellung des Filmmaterials hierfür an das ENTZAUBERT FILMFESTIVAL: http://entzaubert.blogsport.de !!

-> Zum Programm Filmvorführung

[Veranstaltung nur Frauen_Lesben_Trans* !! - Event is for women_lesbian_trans* only !!]

Auf einen kraftvollen 8.März!!

Den Aufruf könnt ihr die nächsten Tage hier lesen.

* frz. umgangssprachl.: “Es reicht!” – feminist. Protestform, bei der Aktivistinnen in Frankreich mit angeklebten Bärten sinnbildlich öffentlich gegen Sexismus demonstrierten – u.a. sehr medienwirksam gegen die sexistische Medienberichterstattung im “Fall Strauss-Kahn” vor knapp zwei Jahren (-> “Wir sind alle Zimmermädchen”)

“…Wut im Bauch” – Vortrags-/Diskussionsveranstaltung

Vortrag und Diskussion zur Geschichte der 2. Frauenbewegung in der BRD.

Talk and discussion about the history of the 2nd women’s liberation movement in the FRG.

Im Anschluss geht´s weiter mit Musik und Getränken als Soli für women in exile !

Afterwards music and drinks in solidarity for women in exile !

Veranstaltung nur für Frauen_Lesben_Trans* – Women_Lesbians_Trans*persons only!

02.03.2013 – 18:30 Uhr  (at 06:30 p.m.) im Irving Zola Haus, Ohlauerstr. 12, 10999 Berlin

(event is in german language; unfortunately we cannot provide professional translation, sorry!)

Auf zum feministischen FLT*-Block beim tCSD 2012!

In diesem Jahr wird es beim transgenialen CSD einen feministischen FrauenLesbenTrans*-Block geben.

Samstag_Sonnabend, den 23.06., 13 Uhr

Treffpunkt: Ecke Am Treptower Park / Elsenstraße (vor dem Eingang von McDoof)

Aufruf (als .pdf-Datei / Kopiervorlage):

Yes, we are ‚gay’
yet it’s not all just ‚Glitter’ to us!

Wir leben immer noch in einem real existierenden Patriarchat. Dies stellen wir entgegen der Schönfärberei der Einen (malestream) und der blauäugigen Hoffnung der Anderen (auf eine allein diskursiv zu vollziehende Abschaffung der Geschlechter/verhältnisse) fest.
Wir sind weiterhin mit männlicher Herrschaft konfrontiert. Sie tritt in Form von objektiven gesellschaftlichen Verhältnissen, die strukturell und psychisch auf uns einwirken, sowie in Form von Männern als individuellen Trägern, die mit Mackersprüchen, Androhung und Ausübung von sexualisierter und nicht-sexualisierter Gewalt, bis hin zu Vergewaltigung agieren.
Sexismus, Homo- und Transphobie sind nach wie vor konstitutiver Bestandteil dieser Gesellschaft: Weiterlesen